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MOMAG berichtet über Yvona

In der letzten Ausgabe der MOMAG wurde über die Gemeinwohl Ökonomie und unter anderem auch über Ywona berichtet. Der Redaktion ist leider ein kleiner Fehler passiert und hat Ywona mit „V“ geschrieben. Yvona ist nicht unser Unternehmen / Shop sondern unser Blog in dem wir über Aktuelles, Trends und Künstler berichten.

Wir freuen uns sehr, dass Sie zu uns gefunden haben!
In der Blogmenü-Leiste finden Sie zu unserem Online-Shop auf ywona.at und zur Newsletteranmeldung.

Mehr zum Namen Ywona und der Idee dahinter finden Sie in unserem früheren Blogartikel „Was heißt Ywona und wer steht dahinter?“

Artikel MOMAG Ywona Gemeinwohl BilanzVielen lieben Dank an die MOMAG für diesen tollen Beitrag zur Gemeinwohl-Ökonomie!

 

 

Ywonas Gemeinwohl Bericht beim Science Day 2014

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit der Materie Gemeinwohl Ökonomie auseinandergesetzt. Im Zuge meines Forschungsseminars, dass ich in meinem Masterstudium an der FH WN Campus Wieselburg machen durfte, habe ich den Gemeinwohl Bericht erstellt und eine Selbsteinschätzung abgegeben. Die vorläufigen Ergebnisse werden am 18.1.2014 am Science Day
der FH WN Campus Wieselburg präsentiert.

Ywona beim Science Day 2014

https://www.facebook.com/events/1375262272733974/

Science Day 2014

Ich darf Sie stellvertretend für die FH WN Campus Wieselburg und allen beteiligten StudentInnen recht herzlich zu unserem Science Day 2014 am 18.1.2014 ab 10 Uhr einladen. Am Science Day informieren meine Kollegen und ich Sie unterhaltsam als auch wissenschaftlich über unsere Forschungsaktivitäten. Des Weitern haben Sie die Möglichkeit Forschungs-Facilities des Campus zu besuchen, Forschungsmethoden kennenzulernen, an Campus Führungen teilzunehmen und sich natürlich über das Studienprogramm zu informieren.[1]

Mehr dazu finden Sie hier.

18.1.2014, 10 -15 Uhr
FH WN Campus Wieselburg
Zeiselgraben 4
3250 Wieselburg

Das neue Wirtschaftsmodell; die Gemeinwohl-Ökonomie

Das neue Wirtschaftsmodell; die Gemeinwohl-Ökonomie

Gemeinwohl Bilanz

Als Unterstützer der Gemeinwohl Ökonomie (Informationen zur Gemeinwohl Ökonomie finden Sie in einem meiner früheren Artikel >> hier <<) kann jedes Unternehmen eine Gemeinwohl Bilanz erstellen. Diese beinhaltet Gemeinwohl Bericht, Selbsteinschätzung, die Gemeinwohl Matrix und das Testat.

„Die Gemeinwohlbilanz ist das „Herzstück“ der Gemeinwohl-Ökonomie. Sie stellt den Menschen und alle Lebewesen sowie das Gelingen der Beziehungen zwischen ihnen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens. Sie überträgt die heute schon gültigen Beziehungs- und Verfassungswerte auf den Markt, indem sie die WirtschaftsakteurInnen dafür belohnt, dass sie sich human, wertschätzend, kooperativ, solidarisch, ökologisch und demokratisch verhalten und organisieren. Sie macht die Werte der Gesellschaft zu den Werten der Wirtschaft.“[2]

Unternehmerischer Erfolg begrenzt sich nicht auf Finanzgewinn, sondern beinhaltet laut der Gemeinwohl-Bilanz auch weitere Ziele wie zum Beispiel; Schaffung von Nutzwerten, Bedürfnisbefriedigung, Sinnstiftung, Teilhabe aller, Mitbestimmung, Geschlechterdemokratie, ökologische Nachhaltigkeit, Lebensqualität.[3]

Der Gemeinwohlbericht ist eine umfassende Dokumentation der Gemeinwohlorientierung eines Unternehmens.

Ywona unterstütz die Gemeinwohl-Ökonomie

Ywona unterstütz die Gemeinwohl-Ökonomie

Überprüft wird der Umgang des Unternehmens mit mehrheitsfähigen Grund- und Verfassungswerten, wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Demokratie im Umgang mit den Berührungsgruppen des Unternehmens: Beschäftigte, Zulieferer, KundInnen, GeldgeberInnen, Souverän, zukünftige Generationen, Natur. Daraus wurden 17 Gemeinwohlindikatoren gebildet, die eine Beurteilung von unternehmerischem Verhalten bzw. dessen Beitrag zum Gemeinwohl ermöglichen.
Mit Hilfe, des vom Verein entwickelten, Handbuchs werden die Aktivitäten des Unternehmens systematisch aufgezeigt und beschrieben.[4]
Ywona hat sich mit den Gemeinwohlindikatoren aktiv auseinander gesetzt, den Bericht erstellt und anschließend eine Selbsteinschätzung abgegeben.

Mit dem Gemeinwohl-Bericht und der Selbsteinschätzung geht es im nächsten Schritt ins Peer Audit. In diesem Audit, das für März 2014 geplant ist, erfolgt die Überprüfungen und Bewertung durch die Peer Gruppe. Die Peer Group besteht aus mindestens 3 Unternehmen, die gemeinsam die Gemeinwohl-Bilanz für ihr eigenes Unternehmen erstellen und sich nach Abschluss dieses Prozesses gegenseitig bewerten.[5]
Im Fall von Ywona sind die Unternehmen der Peer Gruppe „Createur de Interieur“, „Maeterra“ und „Planung&Vielfalt“ unter der Leitung von Anja Haider-Wallner der Obfrau der Gemeinwohl-Ökonomie Burgenland und Koordinatorin der Gemeinwohl-Ökonomie Österreich.

Zu guter Letzt erhält jedes beim Audit teilnehmende Unternehmen ein Testat mit der individuellen Bewertung und der aktuellen Punkteanzahl. Danach erfolgt die Veröffentlichung der vollständigen Gemeinwohl-Bilanz.
Ich freue mich schon darauf die Ywona Gemeinwol Bilanz im Blog zu präsentieren und so noch mehr Einblick in mein Unternehmen Ywona gewähren zu können.


[1] https://www.facebook.com/events/1375262272733974/?ref=22

[2] Handbuch zur Gemeinwohl-Bilanz Version 4.1, Stand 01.April 2013, S.7

[3] Ebda, S. 7

[4] Ebda,S.8

[5] Ebda, S.14

Ywona macht die Gemeinwohl Bilanz

Ywona_mein_Unternehmen_unterstuetzt_die_Gemeinwohl_Ökonomie

Wir leben in einer Welt noch weit weg von Gleichberichtigung und Ethik. Ywona möchte ein Zeichen setzen und schließt sich der Gemeinwohl-Ökonomie an in dem sie die Gemeinwohl Bilanz erstellt und sich intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit und Ethik auseinandersetzt.

 

Immer wieder sorgen grausame Vorfälle, wie zum Beispiel in Bangladesch, wo ein Fabrikeinsturz am 25.04.2013 152 Tote forderte oder ein Fabrikbrand am 25.11.2012 109 Textilarbeitern das Leben kostete, dass sich die Konsumenten doch mit der Herkunft der Produkte beschäftigen.

Getrieben vom großen Dollar sehen große Konzerne oft über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen hinweg. Fehlende Transparenz sorgt dafür den Schein des Markenimages zu wahren. Doch der Kunde beginnt Fragen zu stellen und sucht nach ethischen fair gehandelten Produkten. Der Wunsch nach Gemeinwohl Ökonomie ist keine neue Entwicklung, sie hat ihre Wurzeln bereits 380 Jahre vor Christus.
Aristoteles sprach damals schon gegen Geldgier und für das Gemeinwohl aus.

Ywona_Unikat_Gemeinwohl_Bilanz_Aristoteles

http://www.flickr.com/photos/maha-online/64458832/

 

„In seiner „Politik“ kritisierte der Namensgeber und erste systematische Denker der Ökonomie schon jene Wirtschaftsweise, die nur auf Geldgewinn aus ist, als „widernatürlich“ (Buch I, Kap. 8ff.). Im Gegenzug bestimmte er jenes „gerechte Gute“, das einer „Gemeinschaft zuträglich“ und auf das sie verpflichtet ist, also das Gemeinwohl (Buch III, Kap. 12, 1282 b). Es ermöglicht das „gute Leben“ und erfordert das „gute Handeln“ aller.“[1]

 

 

 

 

 

 

Die Entwicklung

Der Wunsch nach Gemeinwohl zieht sich quer durch die ganze Geschichte und wurde in regelmäßigen Abständen von Gelehrten eingefordert. Bei den Vertretern handelt es sich um Cicero, Thomas von Aquin, Gottfried Wilhelm Leibniz, Jean Jaques Rousseau und John Rawls. In unserer Generation gibt es zwei Initiatoren Joachim Sikura und Christian Felber. 2001 entwarf Joachim Sikora aus Bonn, gemeinsam mit Günter Hoffmann „Visionen einer Gemeinwohl-Ökonomie“ auf Basis von Regiogeld, Schwundgebühr, leistungsorientiertem Grundeinkommen und Bodenreform. 2006 folgte Christian Felbers globalisierungskritische Publikation „50 Vorschläge für eine gerechtere Welt“. Ein weiteres Buch folgte „Neue Werte für die Wirtschaft“ und 2008 gründete er gemeinsam mit einem Duzend UnternehmerInnen die „Attac-Unternehmerinnen-Gruppe“. Gemeinsam wurde 2 Jahre an dem Modell gearbeitet und im August 2010 wurde sie geboren – die GEMEINWOHL ÖKONOMIE.

Die Idee

„Die Gemeinwohl-Ökonomie beruht auf denselben Grundwerten, die unsere Beziehungen gelingen lassen: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind gelingende Beziehungen das, was Menschen am glücklichsten macht und am stärksten motiviert.“

So beschreibt Herr Christian Felber den ersten Grundsatz zur Gemeinwohl-Ökonomie.

Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein alternatives Wirtschaftssystem, das auf Gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist und einen Veränderungshebel auf verschiedensten Ebenen von Altem zu Neuem darstellt. Das Modell beschreibt genau wie ein Unternehmen sich verhalten beziehungsweise wirtschaften sollte um einen erfolgreichen Beitrag zum Gemeinwohl der Gesellschaft leisten zu können.

Vision und Mission

Gemeinwohl Ökonomie ist eine Brücke von Altem zu Neuen, in dem sie Veränderungen auf den Ebenen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft initiiert.

Gemeinwohl Ökonomie ist:

… auf wirtschaftlicher Ebene eine lebbare, konkret umsetzbare Ywona_Unikat_Räder_der_Gemeinwohl_ÖkonomieAlternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen. Das Unternehmen wird nicht am Bilanzgewinn sondern an Gemeinwohl-orientierten Werten definiert.

… auf politischer Ebene ein Initiator um rechtliche Veränderung anzutreiben. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein Gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem, Menschenwürde, globale Fairness und Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung.

… auf gesellschaftlicher Ebene eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht und Hoffnung und Mut zur Vernetzung und Befruchtung mit anderen alternativen Initiativen gibt.

Folgendermaßen definiert sich die Gemeinwohl-Ökonomie selbst:

„Sie versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer, lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung.“