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Ywonas Gemeinwohl Bericht beim Science Day 2014

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit der Materie Gemeinwohl Ökonomie auseinandergesetzt. Im Zuge meines Forschungsseminars, dass ich in meinem Masterstudium an der FH WN Campus Wieselburg machen durfte, habe ich den Gemeinwohl Bericht erstellt und eine Selbsteinschätzung abgegeben. Die vorläufigen Ergebnisse werden am 18.1.2014 am Science Day
der FH WN Campus Wieselburg präsentiert.

Ywona beim Science Day 2014

https://www.facebook.com/events/1375262272733974/

Science Day 2014

Ich darf Sie stellvertretend für die FH WN Campus Wieselburg und allen beteiligten StudentInnen recht herzlich zu unserem Science Day 2014 am 18.1.2014 ab 10 Uhr einladen. Am Science Day informieren meine Kollegen und ich Sie unterhaltsam als auch wissenschaftlich über unsere Forschungsaktivitäten. Des Weitern haben Sie die Möglichkeit Forschungs-Facilities des Campus zu besuchen, Forschungsmethoden kennenzulernen, an Campus Führungen teilzunehmen und sich natürlich über das Studienprogramm zu informieren.[1]

Mehr dazu finden Sie hier.

18.1.2014, 10 -15 Uhr
FH WN Campus Wieselburg
Zeiselgraben 4
3250 Wieselburg

Das neue Wirtschaftsmodell; die Gemeinwohl-Ökonomie

Das neue Wirtschaftsmodell; die Gemeinwohl-Ökonomie

Gemeinwohl Bilanz

Als Unterstützer der Gemeinwohl Ökonomie (Informationen zur Gemeinwohl Ökonomie finden Sie in einem meiner früheren Artikel >> hier <<) kann jedes Unternehmen eine Gemeinwohl Bilanz erstellen. Diese beinhaltet Gemeinwohl Bericht, Selbsteinschätzung, die Gemeinwohl Matrix und das Testat.

„Die Gemeinwohlbilanz ist das „Herzstück“ der Gemeinwohl-Ökonomie. Sie stellt den Menschen und alle Lebewesen sowie das Gelingen der Beziehungen zwischen ihnen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens. Sie überträgt die heute schon gültigen Beziehungs- und Verfassungswerte auf den Markt, indem sie die WirtschaftsakteurInnen dafür belohnt, dass sie sich human, wertschätzend, kooperativ, solidarisch, ökologisch und demokratisch verhalten und organisieren. Sie macht die Werte der Gesellschaft zu den Werten der Wirtschaft.“[2]

Unternehmerischer Erfolg begrenzt sich nicht auf Finanzgewinn, sondern beinhaltet laut der Gemeinwohl-Bilanz auch weitere Ziele wie zum Beispiel; Schaffung von Nutzwerten, Bedürfnisbefriedigung, Sinnstiftung, Teilhabe aller, Mitbestimmung, Geschlechterdemokratie, ökologische Nachhaltigkeit, Lebensqualität.[3]

Der Gemeinwohlbericht ist eine umfassende Dokumentation der Gemeinwohlorientierung eines Unternehmens.

Ywona unterstütz die Gemeinwohl-Ökonomie

Ywona unterstütz die Gemeinwohl-Ökonomie

Überprüft wird der Umgang des Unternehmens mit mehrheitsfähigen Grund- und Verfassungswerten, wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Demokratie im Umgang mit den Berührungsgruppen des Unternehmens: Beschäftigte, Zulieferer, KundInnen, GeldgeberInnen, Souverän, zukünftige Generationen, Natur. Daraus wurden 17 Gemeinwohlindikatoren gebildet, die eine Beurteilung von unternehmerischem Verhalten bzw. dessen Beitrag zum Gemeinwohl ermöglichen.
Mit Hilfe, des vom Verein entwickelten, Handbuchs werden die Aktivitäten des Unternehmens systematisch aufgezeigt und beschrieben.[4]
Ywona hat sich mit den Gemeinwohlindikatoren aktiv auseinander gesetzt, den Bericht erstellt und anschließend eine Selbsteinschätzung abgegeben.

Mit dem Gemeinwohl-Bericht und der Selbsteinschätzung geht es im nächsten Schritt ins Peer Audit. In diesem Audit, das für März 2014 geplant ist, erfolgt die Überprüfungen und Bewertung durch die Peer Gruppe. Die Peer Group besteht aus mindestens 3 Unternehmen, die gemeinsam die Gemeinwohl-Bilanz für ihr eigenes Unternehmen erstellen und sich nach Abschluss dieses Prozesses gegenseitig bewerten.[5]
Im Fall von Ywona sind die Unternehmen der Peer Gruppe „Createur de Interieur“, „Maeterra“ und „Planung&Vielfalt“ unter der Leitung von Anja Haider-Wallner der Obfrau der Gemeinwohl-Ökonomie Burgenland und Koordinatorin der Gemeinwohl-Ökonomie Österreich.

Zu guter Letzt erhält jedes beim Audit teilnehmende Unternehmen ein Testat mit der individuellen Bewertung und der aktuellen Punkteanzahl. Danach erfolgt die Veröffentlichung der vollständigen Gemeinwohl-Bilanz.
Ich freue mich schon darauf die Ywona Gemeinwol Bilanz im Blog zu präsentieren und so noch mehr Einblick in mein Unternehmen Ywona gewähren zu können.


[1] https://www.facebook.com/events/1375262272733974/?ref=22

[2] Handbuch zur Gemeinwohl-Bilanz Version 4.1, Stand 01.April 2013, S.7

[3] Ebda, S. 7

[4] Ebda,S.8

[5] Ebda, S.14

Was heißt Ywona und wer steht dahinter?

Meinbezirk.at hat mich und mein Unternehmen kurz vorgestellt und ich möchte Ihnen heute noch ein bisschen mehr über Ywona erzählen! Der Online-Shop für einzigartige Wohn- und Garten- Accessoires hieß einst anders, und hat bereits jetzt zum Launch eine kleine Vorgeschichte.

Ich werde immer wieder mal gefragt, „Was heißt Ywona und wie bist du darauf gekommen?“

Der Firmenname Ywona ist das aus dem Bauch heraus entschiedene Ergebnis eines langen Kreativprozesses.
Ywona setzt sich wie folgt zusammen: Yvonne’s WohnAccessoires
Es lässt sich genauso aus meinem vollständigen Namen Yvonne Wagner formen.

Gestartet hat das Projekt, Online-Shop für einzigartige Wohn- und Garten-Accessoires, mit der Grundidee Kunst leicht zugänglich zu machen. Vor knapp 3 Jahren entstand das erste Konzept unter dem Namen „myArts“.

Das Projekt am Campus Wieselburg
myArts-Team: Heike Kronberger, Sabine Rötzer, Sonja Strohmayer, Yvonne Wagner

myArts-Team: Heike Kronberger, Sabine Rötzer, Sonja Strohmayer, Yvonne Wagner

Während meines Bachelorstudiums an der Fachhochschule Wiener Neustadt Campus Wieselburg entwickelte ich die Idee und bekam die Chance ein Semester lang, mit einem mir zur Seite gestelltem Team, daran zu arbeiten. Ein halbes Jahr lang betrieben wir Marktforschung, entwickelten Marketingkonzepte und feilten an der Unternehmensstruktur.
Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals bei meinem Projektteam, bestehend aus Heike Kronberger, Sonja Strohmayer und Sabine Rötzer, herzlich bedanken! Mein Dank gilt ebenfalls der FH WN Campus Wieselburg und unseren damaligen BetreuerInnen und ProjektleiterInnen.

Während der Projektzeit suchten wir nach einem neuen Namen, der meiner Marke Persönlichkeit geben sollte und sich von dem Überfluss an „my-Labels“ abheben sollte. Gemeinsames Brainstormen brachte uns eine Vielzahl an möglichen Firmennamen. Unter unseren Favoriten waren Chic Living, DecoBird und Wugaby. Aber irgendwie wollte keiner dieser Namen so richtig passen. Focus Gruppen und Umfragen brachten kein eindeutiges Ergebnis und so ging die Suche nach einem Namen auch noch nach dem Projektsemester weiter.

 I  wohn  a
aus myArts wurde Ywona

aus myArts wurde Ywona

Irgendwann als ich meinen Namen in Buchstaben zerlegte und mit denen meiner Produkte kombinierte entstand „Ywona“. Letzen Endes war Ywona eine Bauchentscheidung, aber als jemand aus meiner Familie sagte;

Ywona hört sich an wie „I wohn a“
[zu Deutsch: Ich wohne auch]

Da fand ich das richtig klasse, weil es eine Eselsbrücke gibt um sich meinen Firmennamen zu merken.

Soviel zum Thema „Entstehung des Firmennamens“, das nächste Mal geht es wieder weiter mit Trends und Künstlerportraits.

Wie vermarkte ich meine Kunst? – Wie ich von Piroschka Dossi, Yvonne Schwarzer, Katharina Knieß, Juana Juan & Eva Burkei inspiriert wurde

Mein Name ist Yvonne Wagner und ich bin die Gründerin des Online-Portals ywona.at. Ich möchte Ihnen heute von mir erzählen, wie mich Piroschka Dossi, Yvonne Schwarzer, Katharina Knieß, Juana Juan & Eva Burkei beeinflusst haben, und was ich zukünftig geplant habe.

Ich bin in einem kleinen Ort im Mostviertel aufgewachsen und schon als kleines Kind war meine liebste Beschäftigung das Zeichnen und Malen. In meiner Kindergartengruppe war ich die Erste, die ein Strichmännchen gezeichnet hat, und in der Volksschule habe ich die Leidenschaft zur Ölmalerei entdeckt. Leider ist die Liebe zu den schönen Künsten in der Jugend etwas verloren gegangen und ich habe mich für eine Ausbildung im Bereich Marketing entschieden. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung als Sachbearbeiterin erwachte in mir ein Wunsch – der Wunsch meine Kunst selbst zu vermarkten.

Ich stand vor folgender Frage: Welche Verkaufsmöglichkeiten hat ein Künstler überhaupt?
Messen sind teuer, Ausstellungen sind organisatorisch sehr aufwendig, die passende Galerie zu finden ist nicht einfach, und dafür braucht der Künstler eine Vielzahl an Exponaten, … die Vermarktung ist immer mit einem hohem Zeit- oder Kostenaufwand verbunden!

Ich entschied mich für Online-Vermarktung, in der Hoffnung eine einfache, kostengünstige und seriöse Möglichkeit zu finden. Ich startete also meine Online-Recherche nach Portalen die Kunst vertrieben und musste bald feststellen, dass es das was ich mir vorgestellt hatte, im deutschsprachigen Raum noch nicht gab.

Ich vertiefte meine Forschungen und holte mir Informationen über den Kunstmarkt, über die Vermarktung und ins Besondere über Online-Präsentation. So stieß ich auf die Autoren Piroschka Dossi, Yvonne Schwarzer, Katharina Knieß, Juana Juan & Eva Burkei, die sich alle mit der Vermarktung von Kunst auseinander gesetzt haben. Ich lernte den Kunstmarkt von einer neuen Seite kennen und ließ mich von den Autoren inspirieren. Im Zuge meines Marketing Studiums entwickelte ich mein eigenes Unternehmenskonzept.

Es folgten Jahre des Planens, Aufbauens, Recherchierens und Akquirierens.
Ich entwickelte eine Mission:

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht hochwertige Wohn- und Garten-Accessoires einfach zugänglich zu machen, indem ich mit verschiedensten Künstlern zusammenarbeite und somit ein breites Sortiment an Unikaten und  Spezialanfertigungen online anbieten kann.

Auf der Suche nach den passenden Partnern, habe ich – und werde ich bestimmt auch weiterhin – viele interessante Menschen, verschiedenste Kunstrichtungen, Techniken, Trends und Mitbewerber kennenlernen dürfen. In meinem Blog möchte ich meine Erfahrungen teilen und zukünftig über Themen rund ums Wohnen und um die schönen Künste berichten.

Ich bin derzeit noch am Weg meine Vision umzusetzen und ich freue mich, wenn Sie mich dabei begleiten und ich meine Erfahrungen mit Ihnen teilen darf!